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Anti-Giftköder-Kurs

 Kursvoraussetzungen: Hund sollte sich mit Futter belohnen lassen
 Einstiegsalter: ab ca. 6 Monate
 Höchstteilnehmerzahl: 4 - 6 Hunde
 Kosten: 45 € für 5 festgelegte Termine (Altkunden -10%)


Leider legen immer mehr „Hundehasser“ sogenannte Giftköder aus.

Aber was kann man dagegen tun? Seinen Hund nur noch an der Leine laufen lassen ist denk ich nicht die Lösung. Ich hab meinen Hunden beigebracht, mir Wurst, Käse, Hackfleisch und andere besonders guten Leckerchen anzuzeigen. So kann ich mir erst ein genaues Bild von der „Beute“ machen und meinen Hund dementsprechend bestätigen. Wenn ich nur übe alles liegen zu lassen, dann nehme ich vielleicht die gute Leistung von meinem Hund nicht wahr. Wenn ich dies öfters mache ist die Gefahr groß, dass mein Hund wieder heimlich irgendwo etwas frisst.

Ist dieser Kurs eine Garantie dafür, dass der Hund nichts mehr vom Boden frisst?

Nein! Es kommt immer darauf an, wie häufig und konsequent geübt wird. Nichts vom Boden zu fressen ist keine Übung für ein paar Monate, sondern für das ganze Hundeleben. Wenn man allerdings ein paar Dinge beachtet und regelmäßig übt und nicht mal ausnahmsweise den Hund vom Boden fressen lässt, hat man gute Chancen, dass der Giftköder auch angezeigt wird!

Meine Erfahrungen mit meinen Mädels

Meine Lucy ist auch ein Hund, der sämtliche Grillstellen über Jahre hinweg bis zum letzten Wurststück geplündert hat. So einem Hund beizubringen, gar nichts mehr zu fressen ist wirklich eine Herausforderung. Und ich muss euch sagen, wenn man mal über Wochen nicht trainiert und unaufmerksam bei den Gassi-Runden ist frisst sie heimlich etwas. Bei so einem Hund ist es besonders wichtig, beim Gassi immer ein Auge auf sie zu haben. Es reicht schon wenn sie sich beobachtet fühlt. Man sollte in dem Trainingsstadium in dem wir uns befinden so drei mal die Woche etwas auslegen lassen. So dass auch ne Lucy immer denkt, ich hätte etwas ausgelegt ;-)
Meine Laika hat sich aus Futter noch nie so viel gemacht, sie meidet Köder die sie findet und frisst sie sicher NICHT. Da üben wir gerade noch am zuverlässigen Anzeigen, damit ich sie dann auch loben kann für`s NICHT FRESSEN.

Meine Erfahungen mit meinen Kunden in den Anti-Giftköder-Kursen

Nach der ersten und eventuell noch nach der zweiten Stunde sind die meisten etwas demotiviert. So viel Arbeit, immer wieder das Gleiche und eben auch Langweilige üben. Die häufigen Rückschläge wenn man zu früh zu große Schritte macht (obwohl ich immer sage was "NUR" geübt werden soll). Denn die Grundlage muss richtig gelegt werden. Viele waren schon kurz vor dem aufgeben...
Dieser Kurs ist eben kein Kurs indem man witzige Tricks übt die Spaß machen. Man muß wirklich viel und intensiv trainieren um an das Ziel zu kommen, aber es lohnt sich. Am Ende dieser fünf Stunden muss weiter gearbeitet werden. Ich zeige euch nur wie es geht... ;-)
Viele Kursteilnehmer sagen imme, dass ihr Hund den ausgelegten Köder nicht findet. Mensch super, freut euch. Wenn euer Hund die Köder eh schon schlecht findet, und die die er findet dann noch zu 90% anzeigt, dann habt ihr doch große Chancen dass euer Hund keinen Giftköder aufschnappt...

Dran bleiben und durchhalten!